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FMC (Fixed Mobile Convergence)

Globale Erreichbarkeit ist einer der Schlüssel zum Erfolg


Unter FMC versteht man das Zusammenwachsen von Fest- und Mobilnetz zu einem einheitlichen System. Damit soll es dem Anwender ermöglicht werden, mit einem multifunktionalen Endgerät jederzeit optimale Anbindung an die von ihm benötigten Dienste zu haben.

Wie dieses Optimum allerdings aussieht, dazu gibt es unterschiedliche Vorstellungen.
Allen gemeinsam sind aber die Hauptkriterien Endgeräte-Mobilität und Dienste-Mobilität mit einer daraus folgenden persönlichen Mobilität. Unter Endgeräte-Mobilität versteht man, dass der Anwender unter einer Rufnummer überall erreichbar ist. Ob dies über ein durchgehend benutztes Endgerät erfolgt (z. B. ein iPhone) oder ob der Nutzer an verschiedenen Orten unterschiedliche Endgeräte nutzt (Festnetzapparat im Büro, Heimapparat zu Hause, und unterwegs ein Handy), soll ihm überlassen bleiben.

In jedem Fall sollen ihm dabei alle benötigten Dienste (Voice, SMS, Daten usw.) jederzeit zur Verfügung stehen. Welches Endgerät er dabei benutzt, an welchen Ort er sich befindet und an welchem Netz er gerade angemeldet ist, soll keine Rolle spielen. Dies ist Aufgabe der Roaming-Partner.
Die persönliche Mobilität ist erst dann vollständig, wenn sie dem Benutzer kostenoptimiert zur Verfügung gestellt wird. Dass sich die Vorstellungen von Anbietern und Anwendern in diesem Punkt meist unterscheiden, liegt in der Natur der Sache. Allerdings sind in anderen Ländern und Regionen bereits wesentlich fortschrittlichere Implementierungen möglich.


Letztendlich entscheidet der Anwender, wofür er wie viel bezahlen will. In Deutschland und weiten Teilen Europas versucht man dem Kunden vorzumachen, wie modern die vergleichsweise rückständige FMC-Situation doch sei. – Wer spricht hier von Lobbyismus?
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