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Lösungen für international tätige Unternehmen

Globale IT-Konzepte bieten auch enormes Sparpotential


Globale IT-Konzepte Unternehmen mit internationalen Standorten müssen bei der Planung und Implementierung globaler denken. Bei der Standortwahl spielen eine Vielzahl von Faktoren eine Rolle. Standortübergreifende Applikationen sind dabei eher als Vor- denn als Nachteil zu sehen.

Welche Folgen hat das für die IT?
In vielen Fällen bleibt die IT-Infrastruktur eine lokale Angelegenheit, man beschränkt sich auf die Definition von einheitlichen Standards. Es gibt auch das andere Extrem: globale Beschaffungsmaßnahmen, welche die lokalen Gegebenheiten unberücksichtigt lassen.
Wo liegen im Bereich der mobilen Infrastruktur potenzielle Probleme, wo lassen sich hohe Einsparpotentiale nutzen?

Globale IT-Vorteile

Wir wollen hier nicht die Vor- oder Nachteile durchgehender Prozesse und Programme analysieren – dies überlassen wir den Systemspezialisten –, sondern einzig die Möglichkeiten einer durchgehenden Hardwarestruktur.
Der erste Faktor ist die Verringerung des Materialeinsatzes. Üblicherweise werden Hardwarekomponenten pro Standort geplant. Wenn die Applikation und somit auch die erforderlichen Zentralkomponenten als prozesskritisch eingeschätzt werden, erfolgt eine Absicherung durch redundante Auslegung oder über Service Level Agreements mit äußerst kurzen Reaktions- und Wiederherstellungszeiten, die entsprechend kostenintensiv sind.

Ein standortübergreifendes Gesamtkonzept bietet hier eine Alternative.
Durch Auswahl und Anbindung entsprechender Produkte lassen sich Lösungen schaffen, bei denen die lokalen Geräte nur einfach beschafft werden müssen, da im Fehlerfall ein vollautomatischer Failover auf eine zentrale Instanz erfolgt. Bei diesen 1:N-Redundanzen können in der Regel nicht nur bis zu 40 % der Anschaffungskosten eingespart werden, sondern durch verringerte Wartungs- und Servicekosten weitere 30 %.

In der Folge lassen sich damit auch durchgehende Managementlösungen implementieren, bei denen der lokale Einsatzbedarf im Hinblick auf Qualität und Quantität deutlich reduziert werden kann.

In verschiedenen Projekten haben wir auch eine „selbstheilende“ Gesamtkonzeption umgesetzt, bei der freie Kapazitäten, z. B. durch unterschiedliche Arbeitszeiten, automatisch fehlerhafte Systemteile überbrücken. Der Austausch defekter Komponenten ist dann nur noch eine Logistikfrage. Eine Inbetriebnahme der neuen Geräte erfolgt durch das System selbst. Das IT-Management muss nichts mehr konfigurieren, sondern überprüft nur noch die ordnungsgemäße Funktion.

Damit lassen sich auch die in anderen Ländern aufgrund von schlechterer Infrastruktur, geringerer Verfügbarkeit usw. höheren Serviceanforderungen größtenteils ausgleichen.

Ein weiterer Vorteil durchgängiger Lösungen ist die flexiblere Unterstützung mobiler Mitarbeiter. Quasi als Nebenprodukt können einheitliche Sicherheitsimplementierungen vorgenommen werden, die eine durchgehend sichere und einheitliche Authentifizierung der Anwender auch bei einem Wechsel zwischen den Standorten ermöglichen. Dabei können dem Benutzerprofil lokale Einstellungen wie die Sprache zugewiesen und problemlos lokal übernommen werden. Man fühlt sich überall wie zu Hause.

Probleme beim internationalen Einsatz von HF-Technik

Allerdings müssen beim Einsatz mobiler Technologien über Ländergrenzen hinweg einige Besonderheiten berücksichtigt werden. Zunächst sind in vielen Ländern andere rechtliche Vorgaben zu berücksichtigen, also Zulassungsvoraussetzungen für den Einsatz von HF-Technik. Dies hat verschiedene Aspekte:

  • Zertifizierung nach unterschiedlichen Standards
  • Einschränkungen bei der Übertragungsfrequenz bzw. der Kanalwahl
  • Einschränkungen bei der maximalen Sendeleistung
  • Einschränkungen bei der Zusammenstellung von Systemen (freie Wahl der Antennen)
  • Nicht wahlfreie Verwendung im Innen- und Außenbereich
  • Zusätzliche länderspezifische Beschränkungen

Während ein Teil dieser Voraussetzungen durch die Hard- und Firmware oder durch unterschiedliche Länderversionen der Hersteller abgedeckt wird, können andere Bereiche nur über die Produktauswahl, das Design oder sogar über den Bezugsweg validiert werden.

Wer beispielsweise glaubt, dass ein US-Produkt einem deutschen Produkt vorzuziehen wäre, irrt. So ist z. B. in den USA und Israel die Festlegung der nationalen Einstellungen durch den Anwender unzulässig. Somit kann die US-Version eines Produkts in den meisten anderen Ländern nicht betrieben werden. Die deutsche Zulassung hingegen überträgt die Verantwortung dem Anwender.

Will man dann noch länderübergreifende Konzepte realisieren, muss der Systemintegrator nicht nur die Produkte richtig auswählen, sondern auch über detaillierte Kenntnisse im Systemverhaltenverfügen – auch im Fehlerfall.

Es gibt aber auch Länder, in denen der Betrieb komplett verboten ist oder die Kosten in keinem sinnvollen Verhältnis zum Nutzen stehen.

Import- und Export von HF-Produkten

Eine weitere Hürde stellt der Ex- bzw. Import der Produkte in die einzelnen Länder dar. Eine lokale Beschaffung ist dabei nur selten die beste Lösung. Einerseits werden dann pro Land wieder Spezialisten benötigt, die zudem alle noch auf gleichem Wissenstand gehalten werden müssen, andererseits können nur unkonfigurierte Geräte zum Einsatz kommen, was einen physischen Abgleich ausschließt.

Um diese Hürde zu überwinden, müssen außer den üblichen Fragen wie Zoll, Steuern, Transport und Versicherung auch die HF-Klippen umschifft werden. Im einfachsten Fall lässt sich dies durch Herstellerzertifikate lösen, zum Teil müssen diese aber in die Landessprache übersetzt werden. Im Extremfall sind diese bei entsprechenden lokalen Instituten oder Behörden einzuholen. Dazu sind zum Teil auch lokale Partner mit den entsprechenden Importlizenzen erforderlich.

Referenzen

Natürlich können Sie all diese Themen in Eigenregie oder durch lokale Partner zum Abschluss bringen. Sie können aber auch auf unsere weltweite Erfahrungen zurückgreifen und die Verantwortung für die gründliche Durchführung Ihres Projekts einem deutschen Partner übertragen. Dass diese Gründlichkeit erforderlich ist, mussten bereits viele Importeure schmerzlich erkennen, obwohl doch „im Vorjahr noch alles so problemlos funktioniert hat“.

Sprechen Sie uns bei Bedarf einfach an. Wir können Ihnen auch gerne entsprechende Referenzen nennen, bei denen wir von der ersten Konzeption über die lokale und globale Implementierung bis hin zu Service und Wartung die komplette Verantwortung und die konkrete Umsetzung übernommen haben – zur vollen Zufriedenheit des Anwenders über Jahre hinweg.

Mobile Kommunikation heißt aeroaccess !

Länderliste

Zwar gelten selbst innerhalb der EU unterschiedliche Zulassungen, die es zu erfüllen gilt, aber diese sind relativ problemlos zu realisieren. Sollten Sie allerdings planen, ein HF-System in einem der nachfolgenden Länder zu implementieren, sollten Sie unbedingt vorher gründlich recherchieren oder mit uns sprechen.

Afghanistan, Albania, Algeria, Angola, Argentina, Armenia, Bangladesh, Belize, Belarus, Benin, Bolivia, Bosnia and Herzegovina, Brazil, Burkina Faso, Burundi, Cambodia, Cameroon, Central African Republic, Chad, China, Colombia, Comoros, Congo Democratic Republic, Congo Republic, Costa Rica, Cote d'Ivoire, Croatia, Cuba, Djibouti, Dominican Republic, Ecuador, Egypt, Equatorial Guinea, Eritrea, Ethiopia, Gabon, Gambia, Georgia, Ghana, Grenada, Guinea, Guinea-Bissau, Guyana, Haiti, India, Indonesia, Israel, Iran, Iraq, Jamaica, Kazakhstan, Kenya, Kiribati, North Korea, South Korea, Kuwait, Kyrgyzstan, Laos, Latvia, Lebanon, Lesotho, Liberia, Libya, Lithuania, Macedonia, Madagascar, Malawi, Malaysia, Maldives, Mali, Mauritania, Mexico, Moldova, Mongolia, Montenegro, Morocco, Mozambique, Myanmar, Nepal, Nicaragua, Niger, Nigeria, Pakistan, Palestinian Authority, Panama, Papua New Guinea, Paraguay, Philippines, Russia, Rwanda, Sao Tome and Principel, Saudi Arabia, Senegal, Serbia, Seychelles, Sierra Leone, Solomon Islands, Somalia, Sri Lanka, Sudan, Suriname, Swaziland, Syria, Tajikistan, Tanzania, Thailand, Timor-Leste, Togo, Tonga, Trinidad and Tobago, Turkmenistan, Turkey, Uganda, Ukraine, USA, Uzbekistan, Vanautu, Venezuela, Vietnam, Yemen, Zambia, Zimbabwe - Stand 01.01.2013


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